Wednesday, 27 September 2017

{Konfettiparty} Interview mit dem Clown



Für Sarahs Blogtour von ihrem Buch Einmal im Jahr für immer hatte ich das Vergnügen den Clown interviewen zu dürfen. Dafür ist Sarah höchstpersönlich in die Rolle ihrer Figur geschlüpft und schon konnte das Live-Interview beginnen...


Kathrin: Danke, dass du dir Zeit für ein Interview genommen hast, Clown.
Clown: Mal sehen, wer am Ende von uns beiden Hübschen mehr Spaß haben wird.

K: Ja, ich bin gespannt! Hier kommt die erste Frage: Hattest du bei irgendwas, was du mit Amelie angestellt hast, ein schlechtes Gewissen?
C: Schlechtes Gewissen? Hörst du wie ich lache? Und zwar laut? Das einzige, was ich bereue ist, dass ich nicht noch mehr Unfug angestellt habe. Beispielsweise hätte ich gerne alle Fenster und Türen abgebaut. Das wäre vielleicht ein Spaß gewesen!

K: Aber wie würdest du reagieren, wenn plötzlich ein Clown in DEINEM Badezimmer stehen würde?
C: Wäre ich dann auch nackt und stände auf einer Waage? Ich weiß gar nicht, ob ich so ein Ding eigentlich besitze, aber sagen wir spaßeshalber ich wäre auch nackt und ein Clown stände in meiner Badezimmertür. Ist der Clown dann eigentlich eine Frau? Wäre ja wenigstens genauso unangenehm und peinlich, oder? Die Frage ist, wäre es ihr peinlicher, oder mir? Ich würde dem Clown auf jeden Fall die Hand schütteln. Mal sehen, wer in dem Moment länger die Nerven behält: Der Clown oder ich als nackter Mann.

K: Wer würde das nicht sehen wollen? Apropos Badezimmer: Wie lang brauchst du morgens bis die Schminke richtig sitzt?
C: Schminke? Ich verstehe die Frage nicht. Ich BIN der Clown.

K: Du schläfst ja in einer Hüpfburg in Amelies Wohnzimmer. Mal ganz ehrlich, wie bequem ist die Hüpfburg wirklich?
C: Ich verrate euch jetzt etwas, aber das bleibt unter uns: Vor dem Schlafengehen nehme ich eine Reisetablette zu mir. Es ist furchtbar in der Hüpfburg, als würde ich in einem sinkenden Schiff liegen und müsste hoffen, dass mich der Eisberg nicht trifft.

K: Aha! Also würdest du so eine Aktion wie mit Amelie nochmal machen oder nicht? Finanziell dürfte da immerhin ordentlich etwas für dich herausspringen.
C: Da muss ich die werte Damenwelt enttäuschen. Amelie ist und bleibt die einzige, für immer.

K: Ihr habt ihn gehört, Mädels! Wie ist das eigentlich, hast du ein "clownisches" Vorbild?
C: Nein, ich bin mir selbst mein Vorbild. Macht auch so viel mehr Spaß!

K: Gibt es dann vielleicht eine Clown-Stereotype, die du gar nicht leiden kannst?
C: Die Horrorclowns machen mir persönlich den Ruf etwas schlecht. Viele Menschen laufen schreiend vor mir weg, dabei tue ich gar nichts.

K: Dann brauche ich dich nicht zu fragen, ob du dir die Neuverfilmung von Stephen Kings "Es", die gerade ins Kino gekommen ist, ansehen wirst?
C: Doch, natürlich! Wie witzig wäre das bitte, wenn ich als Clown in den Film reingehe? Ich hätte den ganzen Saal am Ende wahrscheinlich für mich allein!

K: Das klingt sehr wahrscheinlich. Oh, wir sind tatsächlich schon bei der letzten Frage angelangt. Entscheide dich ganz schnell! Was wäre dir lieber: Eine Sahnetorte im Gesicht oder den ganzen Tag in viel zu großen Schuhen herumlaufen?
C: Ich finde beides mega komisch und damit gibst du mir auch Ideen, was ich mit Amelie noch so anstellen könnte. Die bevorzugt dann definitiv die Sahnetorte!

K: Dann bedanke ich mich für dieses äußerst erhellende Interview! Viel Spaß noch beim Quatsch-machen!
C: Vielen Dank! Es war mir eine Ehre!


Das war mal eine interessante Erfahrung, eine Romanfigur zu interviewen. Geschweige denn, überhaupt jemanden zu interviewen.

Seid ihr jetzt neugierig auf den Clown und Einmal im Jahr für immer geworden? Dann los! Holt es euch!
Hier findet ihr auch meine Rezension.

Frohes Lesen!



Tuesday, 26 September 2017

{German} Einmal im Jahr für immer - Sarah Ricchizzi

Skurrile Geschichte für die man Taschentücher bereithalten sollte!

Für Fans von: Ein Mann namens Ove - Fredrik Backman
Veröffentlichung: 2017 (Selfpublishing)
ISBN: 9783742775
Seiten: 344
Goodreads

Klappentext: Was bedeutet eigentlich Leben?
Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?

In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt. Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will. Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.




Meinung
Cover: Die liebe Sarah hat das Cover selbst gemacht und ich muss sagen, sie hat echt Talent! Ich mag die Farbverläufe und die Farbe Blau spielt in diesem Roman immer wieder eine Rolle. Die schnörkelige Schriftart harmoniert auch wunderbar mit der schlichten, geraden.

Inhalt: Sarah war so nett, mir ein Rezensionsexemplar zu schicken. Zusammen mit einem Haufen Konfetti, Luftballons und einem persönlichen Brief. Hab mich total darüber gefreut! Aber ganz ehrlich, würde ich Sarah nicht kennen, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen, weil es einfach nicht mein Stil ist. Dumm wäre ich gewesen! Das Buch hat sogar mich, obwohl ich sonst fast ausschließlich Fantasy lese, in seinen Bann gezogen. Und das soll was heißen!

Es hat allerdings ein paar Inhalte gegeben, die mir etwas unrealistisch vorgekommen sind. Zum Beispiel reden Amelie und der Clown in einem der ersten Kapitel über das Duzen. Dabei sind sie in London und sprechen vermutlich Englisch. Und da siezt man sich bekanntlich nicht. Ich weiß, sowas ist schwierig, denn der Text ist auf Deutsch geschrieben. In synchronisierten Serien und Filmen ist sowas auch immer komisch. Meistens siezen sich die Figuren, obwohl sie sich schon ewig kennen, bis sie sich dann mal küssen.

Was ich auch noch komisch fand, war, dass alle Geld wie Heu haben und niemand muss wirklich arbeiten. Ich denke, diese Tatsache war einfach da, um ein paar Plot-technischen Problemen aus dem Weg zu gehen. Viel lieber hätte ich gesehen, wie Amelie neben ihrer Trauer auch mit Geldproblemen umgeht, aber das hätte vermutlich zu viel an der Handlung geändert.

Der Clown ist wirklich eine ungewöhnliche Figur und so ziemlich mein Liebling im ganzen Roman. Er stellt die lustigsten und verrücktesten Sachen an, ich habe oft so gelacht!
Vielleicht interessiert euch ja mein Interview mit ihm.

Am Ende musste ich wirklich weinen und ich weine nie bei Büchern! Aber das letzte Kapitel hat mir einfach den Rest gegeben!

Schreibstil: Die Autorin hat es schon sehr gut drauf, eine Geschichte zu erzählen. Mann muss beachten, dass das hier (abgesehen von einer Kurzgeschichte) ihr Erstlingswerk ist.
Das Gedankenkreisen, das mit Depressionen oft einhergeht, ist meiner Meinung nach gut dargestellt worden. Ja, Amelies Trauer ist fast greifbar und völlig verständlich.
Die Dialoge, besonders die Wortgefechte zwischen Amelie und dem Clown, sind einfach herrlich und auf den Punkt gebracht.

Leider gibt es noch ein paar Schwächen, an denen Sarah in Zukunft arbeiten sollte. Sie verwendet viele Ellipsen (= unvollständige Sätze) und jetzt könnte man sich darüber streiten ob das nun gut oder schlecht ist. Das ist wohl Geschmackssache. An manchen Stellen fand ich es gut, weil so Amelies Trauer verdeutlicht und das Erzähltempo verlangsamt wurde. Aber an anderen Stellen hat es leider nur den Lesefluss gestört. Außerdem finde ich, dass es insgesamt ein bisschen zu viel des Guten war.

Der Genitiv wurde manchmal seltsam verwendet, aber immer nur wenn es in Verbindung mit dem Clown war. "Des Clowns Schandtaten", "des Clowns Fußabdrücke", "des Clowns Auto" usw. Warum nicht einfach "die Schandtaten des Clowns"? Generell klangen manche Ausdrücke zu gestelzt. Das ist auch okay, wenn sich zum Beispiel eine Figur immer so ausdrückt, aber hier war es zu willkürlich. Oft hat sie "dies" verwendet, wenn "das" völlig gereicht und natürlich geklungen hätte, um nur ein Beispiel zu nennen.

Dann war die Verwendung der Zeitstufen sehr inkonsistent. Wenn etwas bereits Geschehenes erzählt wurde, wurden Plusquamperfekt, Perfekt und Präsens wild durcheinander gemischt. Überhaupt das Plusquamperfekt wurde ungewöhnlich oft verwendet. Mit der Zeit hat das ganze "hatte" fast genervt. Die wenigsten Leute erzählen so ihre Erlebnisse. Warum sollten es also Romanfiguren tun?

Die Autorin scheint lange, verschachtelte Sätze zu mögen, nur leider stört das den Lesefluss, genauso wie die Ellipsen. Solche Sätze musste ich nämlich oft zwei Mal lesen. Besonders verwirrend waren die langen, verschachtelten Ellipsen, die hin und wieder vorkamen. Die ergeben nämlich ohne die davor stehenden Sätze nur schwer Sinn. Außerdem kam es gerade bei den langen Sätzen zu Beistrich-Fehlern. Aber über das letztere Problem habe ich mich ohnehin schon mit Sarah unterhalten.

Es gab mitunter einige Sätze, die wie Fragen klangen, aber am Ende kam kein Fragezeichen.
Aber es wird eine zweite Auflage erscheinen und da werden hoffentlich auch die letzten Fehler beseitigt werden (;

Mein Fazit: Falls das Eine oder Andere noch überarbeitet wird, wäre da noch ein Knopf mehr drin!

Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe

Friday, 1 September 2017

{Swedish} Udda verklighet - Nene Ormes (De sära #1)

Jag önskar att jag hade inte köpt den...

För fans av: City of Bones - Cassandra Clare, Straßensymphonie - Alexandra Fuchs
Publicerades: 2010
ISBN: 9789173551403
Sidor: 254

Goodreads

Baksidestext: I en dröm ser Udda en kvinna som flyr för sitt liv i spårområdet vid Malmö Central. I jakten efter sanningen bakom drömmen försvinner Uddas vän Daniel spårlöst och när Udda tvingar sig ner i gångarna under spårområdet för att leta efter honom hittar hon en annan verklighet, långt ifrån det vardagliga livet i Malmö. Här finns de Sära - hamnskiftare, gudinnor, orakel och annat - rivaliserande grupper som är mycket, mycket angelägna om att vinna över henne till sin sida. Uddas gåva att sanndrömma att hon är andra människor och veta vad de tänker är ett hot men lika mycket en möjlighet att kunna påverka framtiden.

I en dröm ser hon Daniel i händerna på en sadistisk varelse som förtär människors minnen som livselixir. Med hjälp av sin nye vän Hemming färdas hon genom rum och tidsepoker hon inte anade fanns för att hitta ett sätt att rädda Daniel medan han fortfarande är i livet.

Udda verklighet är något så ovanligt som en svensk urban fantasy. Här lever Sära, mitt ibland de Ordinära, med sitt eget rättsystem, interna stridigheter och med det ständiga hotet att bli upptäckt.

Nene Ormes debuterar med en roman som utspelas i, över och under Malmö, där hon också bor.



Mening
Cover: Ingenting speciellt, men inte dåligt heller. Det känns bara som om jag har redan sett den förut. Jag tycker inte om hur "UDDA" är skriven här. Det finns redan så mycket på covern och sen har titeln såna krumelurer. Vad som fick mig köpa boken var de svarta sidor (alltså bara randen är svart).

Innehåll: Jag gillade huvudkaraktären Udde inte alls, tror inte att vi skulle ha blivit vänner. Hon är inte sympatisk (kanske ska hon inte vara det, men det tror jag inte), är långtråkig och tycker bara synd om sig själv. Hon var ingen bra hjälte och när hon började drömma igen ville jag bara kasta ut boken ur fönstret.
Hennes vänskap med den där tjejen (har glömt hennes namn) verkar så fake. Som om de var bara bekantar och är tvungen att umgås men egentligen hatar de varandra.
Och sen är det där med Daniel. De är "bara" vänner. Mhm. Mår de bra i varandras friendzone? Det är ju uppenbarligt att de har romantiska känslor för varandra och dessutom beter de sig som ett par som har varit ihop i flera år.

Det pågår så mycket i en bok som har inte ens 300 sidor. Först dröjer sig berättelsen, Udda har bara konstiga drömmar, hon och Daniel försöker hitta orsaken och han försvinner. Tills där var det inte ens så dåligt. Men sen gäller det bara att rädda Daniel. Okej, det är viktig för henne och hennes fel, men ändå fanns det så många möjligheter för nånting annat. Och sen händer allt på kanske hundra sidor. Hon träffar Hemming, en mysteriös, snygg man förstås, sen hamnskiftare, en gudinna (? Det förklaras aldrig), en vampyr som behöver minnen och känslor istället av blod, en konstig tjej och sen reser de till och med genom tiden. Och förstås finns det en kärlekstriangel. Vad fan? kan jag bara säga då.
Men slutet är verkligen det värsta. Plötsligt kan hon, som har bara psykiska krafter, besegra skurken genom att slå honom vettlöst. Seriöst, har ingen nånsin tänkt på det? Igen: Vad fan? Och i sista kapitlet eller kapitlet innan den upptäcker Udda i en mening att hennes psykolog visste hela tiden om de sära. Hon funderar inte ens om det. Hela historien skulle inte ha hänt, om hennes psykolog bara sa att hon är sär. En gång till: Vad fan?

Stil: I nästan varje kapitel fanns det stavningsfel, några ord var dubblat och en gång saknades en prick efter en mening. Därför undrar jag om någon har ens läst texten innan den publicerades.

Boken är som alla värsta drag av Urban Fantasy noveller. Det ska vara mörkt och mystisk (antar jag), men istället blev det långtråkigt och det fanns ingenting nytt. Faktiskt kändes det som om jag har läst allt förut, fast det var bättre gjort.
Det är tydligt att författarinnan inte planerade särskilt mycket. Vi får veta nästan ingenting om de sära och rådet, bara därför att inte ens Hemming vet mycket. Han är för helvete en av dem! Ska det bara låta mystisk eller finns det verkligen ingenting? Hur som helst, jag bryr mig inte. Just nu är jag bara glad att boken var inte längre för jag skulle inte ha orkat det.

Min slutsats: Man missar ingenting om man inte läser boken.

Min värdering: 2/5 knappar

{English} Uprooted - Naomi Novik

Once opon a time...

For fans of: Shadow and Bone - Leigh Bardugo, Nimona - Noelle Stevens
Publication: 2015
ISBN: 1447294146
Pages: 438
Goodreads

Blurb: Agnieszka loves her valley home, her quiet village, the forests and the bright shining river. But the corrupted Wood stands on the border, full of malevolent power, and its shadow lies over her life. Her people rely on the cold, driven wizard known only as the Dragon to keep its powers at bay. But he demands a terrible price for his help: one young woman handed over to serve him for ten years, a fate almost as terrible as falling to the Wood. The next choosing is fast approaching, and Agnieszka is afraid. She knows - everyone knows - that the Dragon will take Kasia: beautiful, graceful, brave Kasia, all the things Agnieszka isn't, and her dearest friend in the world. And there is no way to save her. But Agnieszka fears the wrong things. For when the Dragon comes, it is not Kasia he will choose. Uprooted is a hugely imaginative, engrossing and vivid fantasy novel, inspired by folk and fairy tales by Naomi Novik, the author of the Temeraire series. It is perfect reading for fans of Robin Hobb and Trudi Canavan.


Opinion
Cover: First I couldn't decide which edition I wanted, because they are all so pretty. Except for the original (?) cover (the yellow one) maybe. I liked this best, because of the simplicity and the colours. Btw, the German title is Das dunkle Herz des Waldes (= The Dark Heart of the Forest), which is not a direct translation. That would have sounded weird anyways, not like a fantasy novel, but rather a gardening book. So I'm okay with that translation, because it fits the book really well.

Content: It starts like a fairytale. A peaceful little village, a wizard who lives in a tower and an enchanted forest. If you are now thinking of fairies flying around and talking animals, you're entirely wrong. People don't just go in there. Every now and then someone vanishes into the Wood and is never seen again or comes back corrupted.

I already liked the first sentence: Our Dragon doesn’t eat the girls he takes, no matter what stories they tell outside our valley. The Dragon is actually the wizard, but he definitely has some dragon-like aspects to him. The first chapter already totally captivated me and I wish I had had the time to read it in one sitting.

SPOILERS BEGIN HERE!
Towards the end it got a bit boring, unfortunately. There is this big battle (I mean, that's inevitable in every High Fantasy novel) and it's drawn out over at least seventy pages or something and then the book isn't even over yet. The text could have been shortened here.

I also wasn't the biggest shipper of the Dragon and Agnieszka. During the first half of the book I was very sure, that she and Kasia would end up together. Instead it had to be the Dragon and I'm fine with it, but I felt zero chemistry.
SPOILERS END HERE!

Writing Style: The book itself has very small and very tight writing, which is why it took me forever to finish one chapter. While Naomi Novik can't have an influence on the first one, I'm sure she had some sort of influence on the length of chapters. I mean, the publisher probably had a word on that too, but she wrote it.

The whole Story has this slavic touch to it, which I really liked. All the character's names, village names and even Baba Yaga is mentioned. I only think it's weird that all the place names sound very original and then there are places like Venezia or Namib. Was that really necessary? Naomi Novik, you did such a good job on the whole worldbuilding and then you got sloppy there?

Anyways, as I already mentioned, the writing has something of a fairytale. The author really knows how to tell an intrigueing story. There are plenty of shocking moments in here and it's very exciting until the very end. I will miss those characters!

My conclusion: A fairytale-like story that is definitely worth your time

My rating: 4/5 Buttons

Thursday, 31 August 2017

{Swedish} En man som heter Ove - Fredrik Backman

Ni kommer att gråta och skratta samtidigt!

För fans av: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann - Jonas Jonasson
Publicerades: 2012
ISBN: 9175031744
Sidor: 348

Goodreads

Baksidestext: Ove är 59. Han kör Saab. Folk kallar honom "bitter" och "grannarnas skräck". Men Ove är fan inte bitter, grymtar han. Han går väl bara inte runt och flinar jämt!

Varje morgon tar Ove sin inspektionsrunda i kvarteret. Flyttar cyklar och kontrollerar källsorteringstunnorna. Trots att det är flera år sedan han avsattes som ordförande på bostadsrättsföreningens årsstämma. Eller "den där statskuppen", som Ove själv bara minns den.

Men bortom den vresige ordningsmannen finns en historia och en sorg. Så när de nyinflyttade grannarna i radhuset mittemot en novemberdag råkar förstöra Oves brevlåda blir det upptakten på en komisk och hjärtevärmande berättelse om tilltufsade katter, oväntad vänskap och den uråldriga konsten att backa med släp. Som kommer förändra en man och en bostadsrättsförening i grunden.


 
Mening
Cover: Den passar (som Min mormor hälsar och säger förlåts cover) perfekt till boken. På botten ser man till och med alla saker som han försöker ta livet av sig. Saaben och katten får förstås inte saknas.

Innehåll: Jag hade inte läst boken än när jag såg filmen, men jag hade den reden på min bokhylla. Två år sen köpte jag boken tillsammans med Min mormor hälsar och säger förlåt vid flygplatsen därför att jag hade några kronor kvar och jag hörde att de var bra. Alltså dåligt var båda inte, men i En man som heter Oves fall tyckte jag bättre om filmen.

Ove har aldrig haft det lätt i livet. Han kom från en fattig familj, förlorade sina föräldrar och sitt hus, sen sitt jobb och när han äntligen hade Sonja, blev det inte lättare ändå. Man skulle tro nu att boken är ledsam och tråkig. Jo, det är det också, men det finns också mycket som man kan skratta om. Boken har någon slags komedi. Det är bara så som livet är ibland.

Speciellt i filmen påminde Ove mig mycket om min farfar, som också dog en kort tid efter min farmor. Det fick mig ännu mer att gråta. Jag tror att det är sant vad de säger: Kvinnor överlever deras män, men män kan inte leva utan deras kvinnor.

Stil: Här skulle man inte förvänta sig lätt underhållningslitteratur. Boken får en att fundera mycket om livet och döden. Jag tycker att boken är bra som det är, men för mig fanns det för mycket prat om bilar och det var ganska långtråkig när han bråkade med sina grannar.

Jag är inte säkert om jag vill läsa fler av Fredrik Backmans böcker. Kanske om jag hamnar på en svensk flygplats med några kronor kvar...

Min slutsats: Bättre än Min mormor hälsar och säger förlåt. Definitivt värd att läsa!

Min värdering: 3/5 knappar

Wednesday, 30 August 2017

{Swedish} Röd måne - Elisabet Nemert

Om häxor och drottningar...

För fans av: Outlander - Diana Gabaldon
Publicerades: 2013
ISBN: 9789187319891
Sidor: 385

Goodreads

Baksidestext: Månen lyser flammande röd den frostiga höstnatten. Året är 1626 och Ingrid Ingemarsdotter rider i sporrskräck mot sitt hem, gården Näs nära Skokloster. Röd måne är ett djävulstecken, ett lockrop från den onde själv. Då vill man vara inomhus om man är rädd om sin själs salighet.
Plötsligt bryts tystnaden av hjärtslitande gråt och trots sin oro stannar Ingrid till vid vägkanten. Där finner hon ett övergivet nyfött flickebarn. Ingrid förstår att en olycklig kvinna har tvingats lämna barnet åt sitt öde och hon tar med sig flickan hem. Trots efterforskningar i bygden lyckas man inte hitta modern och ryktet går att hon är trollens bortbyting. Men Ingrid tar henne som sin egen dotter och döper henne till Indra.

Ingrid som är läkekvinna skänker Indra all sin kunskap om de olika växternas botande egenskaper och redan som liten hjälper Indra sin mor i arbetet med de sjuka som söker hjälp. När Ingrid upptäckter att Indra har läkande händer måste det förbli en hemlighet.
När häxjakten sprider sig över landet drabbas även Skokloster och Indra tvingas fly till Stockholm.

Röd måne är en romantisk och fängslande roman om livet i 1600-talets Sverige, om drottning Kristina och den jämnåriga Indra och om hur ödet låter deras vägar korsas.



Mening
Cover: Den är helt okej, men - som jag sa förut - jag tycker inte om böcker med ansiktena på dem. Dessutom är Indra ett barn i första hälften av boken. Vilket hus ska det där i bakgrunden vara? Näs? Indras hus i Stockholm? I alla fall ingenting som jag hade föreställd mig. Och vad är det med slaktfältet där nere? Det finns ju knappt två kapitel i boken som utspelar sig där. Allt som allt är det för många grejer på covern.

Innehåll: Boken fick jag redan två år sedan, jag valde den ut ur flera andra böcker. Delvis därför att de andra böcker tycktes inte vara min smak och delvis därför att baksidestexten tilldrog sig mitt intresse. Och kanske var det också covern, men bara lite. Som sagt, det passar inte perfekt till innehållet.
Jag har absolut ingen aning varför det tog mig så länge att faktiskt läsa den. Det fanns bara alltid andra böcker som såg mer spännande ut. Jag ångrar inte att jag valde den ur alla böcker, för jag njöt ganska mycket av den.


Det pågår så många saker här. Det finns kärlek, häxor, spänning, till och med drottning Kristina dök upp ibland. Hon är en väldigt fascinerande historisk personlighet och jag skulle gärna ha läst mer om henne. Jag tycker att författarinnan beskrev hennes karaktär ganska passande. Med säkerhet har hon gjort mycket efterforskning. Det var också en bra jämförelse mellan drottningen, som har så många privilegier, och en ung kvinna som kämpar hårt i livet.

Stil: Boken är i allmänhet bra skriven, men ibland är det inte särskilt spännande. Om häxor har jag läst mer uppskakande böcker. Ingenstans står det var Indras mysteriösa krafter kommer ifrån och om det finns fler som också har liknande krafter. Jag hade gärna haft en förklaring.

Indra var ingen dålig huvudkaraktär, men det fanns så mycket som hände till henne bara på slump. Det gör boken lite mindre trovärdig.
Jag gillade ändå att det fanns så många starka kvinnor här. Det var bara så plötsligt att Eva dök upp, Indra litade på henne utan tvivel och Eva tog ansvar om henne utan att tänka. Det är en av dessa slump.
Indra ville inte ge upp hennes självständighet och när han (jag har helt ärligt talat glömt hans namn) frågade henne, om hon ville gifta sig med honom, visste jag inte hur jag skulle ha bestämt mig.

Indras historia drar sig över många år (kanske 25 eller nånting) och allt skulle inte ha passat in i bara en bok. Ändå var det synd att berättelsen hoppar över viktiga händelser. Till exempel, hur det gick till att hon började ett förhållande med den där adliga unga mannen (hans namn har jag också redan glömt).

Min slutsats: En ganska fin historisk novell med lite fantasy.

Min värdering: 4/5 knappar

Tuesday, 29 August 2017

{German} Feuerrot - Nina Blazon

Die Hexenjagd ist eröffnet!

Für Fans von: Grave Mercy - Robin LaFevers
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3473401331
Seiten: 512
Goodreads

Klappentext: Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...

 
Meinung
Cover: Dass ich kein Fan von Gesichtern auf Covern bin, habe ich ja schon oft gesagt. Es ist nur so, dass es das falsche Gesicht ist. Elisabeth hat rote Haare, okay, aber ich hatte eher das Gefühl, dass Madda die Hauptfigur ist. Klar, Elisabeth ist auch eine sehr wichtige Figur und wir lesen viel aus ihrer Perspektive, aber dann müsste auch Beno auf das Cover. Außerdem geht es im Klappentext nur um Madda.

Inhalt: Geschichten über die Zeit der Hexenverfolgung gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn ihr nur eine davon lest, dann muss es diese sein!
Wir befinden uns im mittelalterlichen Ravensburg, das von Unwettern und Unglück heimgesucht wurde und in dieser Situation ist es natürlich einfach, das auf Hexen und Dämonen zu schieben. Da kommt der Inquisitor Heinrich Kramer genau richtig. Geschickt spielt er seine Spielchen und schafft es so, dass eine Frau nach der anderen als Hexe angeklagt und verurteilt wird, um dann hingerichtet zu werden. Zugegeben, bei den anderen Frauen ist es zunächst wirklich schwer zu sagen, ob sie unschuldig sind oder nicht.

Aus Maddas Perspektive sieht die Sache schon anders aus. Sie ist eine einfache Bedienstete, die Niemandem etwas Böses will. Sie ist aber auch selbstbewusst und will von keinem Mann abhängig sein. Von Lucio Malaspani, dem schönen Italiener, lässt sie sich nicht umgarnen, denn sie durchschaut ihn - im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern der Familie Humpis. Elisabeth ist ihm völlig verfallen, aber Beno ahnt, dass etwas faul ist.

Während der ersten Hälfte des Romans fragt man sich ständig, wann Madda denn nun angeklagt wird und vor allem warum. Dann zieht sich die Schlinge plötzlich zu. Während des Prozesses sieht man die bisherigen Ereignisse aus einem anderen Licht. Auf einmal kommen all die kleinen, verdächtigen Dinge zu Tage, die Madda schlecht dastehen lassen, obwohl sie nichts Böses gewollt hatte.
Beim Lesen wird einem bewusst, wie einfach es damals war, eine Frau als Hexe anzuklagen. Die Obrigkeit musste nur ein bisschen in die Handlungen der Verdächtigen hineininterpretieren und schon glauben plötzlich alle möglichen Leute etwas Verdächtiges gesehen zu haben. Das hat mir mehrere Gänsehautmomente beschert.

Schreibstil: Wie immer schreibt Nina Blazon so, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Erst dachte ich, ich würde ewig für diesen Wälzer brauchen. Es ist immerhin ein historischer Roman mit über 500 Seiten und so ein Hardcover kann ich nicht für Unterwegs einstecken. Aber man sollte sich wirklich nicht vom Genre oder der Länge abschrecken lassen, denn dieses Buch hat nichts von der Schwere, die da oft üblich ist.

Es wimmelt auch nicht vor veralteten Begriffen und obwohl es ein Glossar gibt, musste ich kaum etwas nachschlagen. Die Sprache war schlicht, aber nicht zu modern. Die Dialoge waren auf den Punkt gebracht und ich hatte das Gefühl, jede Figur hatte ihre eigene Stimme. Auch die verschiedenen Perspektiven haben sich gut unterschieden, wobei Nina Blazon das in Der Winter der schwarzen Rosen geradezu perfektioniert hat. Im Vergleich zu Der Kuss der Russalka, auch ein historischer Roman, wird deutlich, dass sie riesengroße Fortschritte gemacht hat. Aber gut, zwischen den beiden Büchern liegen auch mehr als zehn Jahre.

Das Buch war spannend, es gab Intrigen und Geheimnisse, ich habe mehr als einmal entsetzt die Luft angehalten und mitgefiebert bis zur allerletzten Seite. Was will man mehr?
Das Erzähltempo passt wirklich genau, nicht zu schnell, nicht zu langsam, aber auch das kennt man von Nina Blazon. Außerdem war die Handlung stimmig und logisch, gekrönt wird sie von einem runden Abschluss, der einfach keine Wünsche offen lässt.

Mein Fazit: Ich habe lange gesucht, aber ich kann wirklich keine Makel finden! Außer das Cover vielleicht, aber dafür kann die Autorin nichts (;

Meine Bewertung: 5/5 Knöpfe

Monday, 28 August 2017

{Swedish} Min mormor hälsar och säger förlåt - Fredrik Backman

En anmärkningsvärd flicka och hennes egensinnig mormor

För fans av: En man som heter Ove - Fredrik Backman
Publicerades: 2013
ISBN: 9137140558
Sidor: 447

Goodreads

Baksidestext: Elsa är sju år och annorlunda. Mormor är sjuttiosju år och galen. Stå-naken-på-balkongen-och-skjuta-med-paintballgevär-på-män-som-vill-prata-om-Jesus-galen. Men hon är också Elsas bästa, och enda, vän.

Så när Elsa strax innan mormor dör får en serie brev, där mormor ber människor hon gjort illa om ursäkt, blir det början på det största äventyret. Det leder till en trappuppgång fylld av fyllon, monster, kamphundar och helt vanliga kärringar, men också sanningen om en mormor olik alla andra.

Min mormor hälsar och säger förlåt berättas med lika stort hjärta som komisk träffsäkerhet. Om livet, döden och en av de viktigaste mänskliga rättigheter som finns: Rätten att få vara annorlunda.



Mening
Cover: Bilden passar perfekt till titeln och innehållet. Det finns många saker som dukar upp i berättelsen: Gryffindor halsduken, breven, Vännens fotspår... Jag är faktiskt ganska förtjust i den.

Innehåll: Jag gillade Elsa och mormorn redan i första kapitlet. Baksidestexten säger redan allt. Elsa är inte som andra barn i sin ålder, hon är mycket smartare och vuxnare. Det finns nästan inget ämne som hon har inte kollat upp på Wikipedia och dessutom är hon en stor Harry Potter fan (därför har hon alltid sin Gryffindor halsduk på sig). Klart att jag gillade henne. Hon påminde mig mycket om mig själv när jag var ett barn. Jag var en jättestor besserwisser (okej, det är jag fortfarande...) men jag hade ingen Wikipedia.
Hennes mormor är inte heller som jämnåriga. I hennes ålder sitter de flesta kanske bara hemma och sticka tröjor osv. åt deras barnbarn (mitt dröm!). Men hon tänker inte sitta stilla och har alltid tokiga idéer i huvudet. Nej, det blir säkert inte långtråkig med henne. Hon är Elsas bästa vän och hjälper henne genom svåra tider. Hon vet alltid hor hon kan uppmuntra Elsa. Jag var ganska förstört när hon dog.

Tyvärr blev berättelsen efter hennes död lite långtråkig. Det handlade bara om hennes brev (ja, det antydas i titeln, men ändå) och om andra boende i huset. De var också roliga ibland, men jag brydde mig inte så mycket om den. Speciellt Vännen och Monstern.

Stil: Författarens skrivstil är bra, men ingenting speciellt. Ibland tyckte jag att några scener var för utdragna. Till exempel berättelser om landet-nästan-vaken. De störde läsflöden och jag hoppade nästan över dem. Ändå tycker jag att det var söt att Elsas mormor hittade på så många berättelser och en hel värld. Kanske var hon bara galen och fantiserade om detta. Hur som helst. Hennes fantasihistoria kunde ha varit lite kortare.

Det var intressant att ser världen igenom ett barns ögon en gång till. Det fanns mycket i vuxenlivet som kändes löjligt ur Elsas synhåll. Jag fick att inse att hon har faktiskt rätt. Förstås var det överdriven i boken och de andra som bor i huset är ganska stereotypisk, men det fick mig att tänka.

Min slutsats: En jättefin novell som får en att gråta och skratta.

Min värdering: 3/5 knappar

Tuesday, 22 August 2017

{English} The Book Thief - Markus Zusak

A book about the power of words.

For fans of: The Wave - Morton Rhue, The Diary of Anne Frank
Publication: 2005
ISBN: 0552773891
Pages: 554
Goodreads

Blurb: HERE IS A SMALL FACT:
YOU ARE GOING TO DIE.
1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier.

Liesel, a nine-year-old girl, is living with her foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. Liesel steals books. This is her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall.

SOME MORE IMPORTANT INFORMATION:
THIS NOVEL IS NARRATED BY DEATH.

It's a small story, about:
a girl
an accordionist
some fanatical Germans
a Jewish fist fighter
and quite a lot of thievery.

ANOTHER THING YOU SHOULD KNOW:
DEATH WILL VISIT THE BOOK THIEF THREE TIMES.



Opinion
Cover: I'm very well aware that there are many different editions of this book available, but this is the one I've got. I like that it's very simple and the drawing matches the story. It's just not very pretty alltogether, but I guess it wasn't supposed to.

Content: I'm not the biggest fan of stories set in Nazi Germany during WWII. I'm actually not the biggest fan of books with war as the main part at all. All that fighting, death and suffering really isn't my cup of tea. But Markus Zusak really surprised me.

Reading about it in Death's perspective was fascinating. It feels all so real and logical. Yes, you actually begin to understand death. It sounds weird, but read it for yourself! You'll come to the same conclusion.

Liesl is so adorable. And even in the hardest times, she still has hope left in her heart and so much love. She sees the world with her naive eyes, which was very interesting. I really liked her as a character and totally understood why she stole those books. If I was in her situation, I would have done it too.
The other characters are very well-written too. They might seem a bit flat and stereotypical at first, but they brake out of it, eventually. They really grew very dear to me, especially Liesl's foster parents.

Writing Style: I'm not sure if Markus Zusak really speaks German or if he had someone help him. In about 95% of the cases, he used the german words or sentences correctly. However, there were some words that weren't correctly inflected, instead they were used like english words.
What annoyed me was that after every german sentence, the english translation came right away. Let's put it that way: You either speak German and have to read everything twice. Or you don't speak German and the words are only there for the aesthetic. Either way annoying and also not very logical. Because why would the caracters sometimes speak German and then only English? This is what it looks like to me.
It would have been okay if the author had only done that every now and then.
Still, the words he uses are so beautiful. His writing style is very poetic and he catches the beauty of words in here.

After having heard so much good about The Book Thief, I had to see it myself. As much as I enjoyed it, I didn't love it as much as others did. Maybe something's wrong with me, but it didn't touch me in the same way, it seems.

My conclusion: Anyways, prepare to cry.

My rating: 4/5 Buttons

{Swedish} Odinsbarn (Korpringarna #1) - Siri Pettersen

Helt unik och fängslande!

Svensk översättningen från Norska.

För fans av: nordisk mytologi
Publicerades: 2013
ISBN13: 9789132164859
Sidor: 662

Goodreads

Baksidestext: Tänk dig att du saknar något som alla andra har. Något som visar att du hör hemma i den här världen. Något som är så viktigt, att utan det är du ingenting. En pest. En myt. En människa.

Hirka är femton vintrar gammal när hon får veta att hon är ett odinsbarn - ett svanslöst odjur från en annan värld som sprider röta omkring sig. Hela hennes tillvaro ställs på ända. Hon är föraktad, fruktad och jagad, och någon vill döda henne för att hennes identitet ska förbli en hemlighet. Men det finns värre saker än odinsbarn, och Hirka är inte den enda varelsen som har tagit sig igenom världarna ...

Odinsbarn är första delen i serien Korpringarna, en spektakulär fantasyberättelse med rötter i den nordiska mytologin och är den första av tre böcker i serien Korpringarna. Det är en episk och våldsam uppgörelse med främlingsrädsla, blind tro och ärelystnad. Boken har blivit en sensationell succé i hemlandet Norge där den hyllats för sin originalitet, sitt språk och sin intrig.



Mening
Cover: Jag tycker inte så mycket om den därför att bilden ser lite äckligt ut. Den påminner först mer om en skräcknovell. Men på andra sidan passar det verkligen bra till innehållet. Trots allt gillar jag att det står i centrumet och allt annat är ganska rätt och slätt.

Innehåll: Rätt från början blev jag ganska fascinerad av världen som Siri Pettersen har byggd. Det är tydligt att hon fick mycket inspiration av den nordiska mytologin (och alla som känner mig vet att jag tycker om det). Men det finns också så mycket här som är ganska unikt. Hon måste ha investerad mycket tid i detta.

Hirka är en bra huvudperson, jag gillade henne verkligen och är ganska nyfiken hur hennes historia kommer att fortsätta. Det är helt klart från början att hon är ett odinsbarn, men det blev dock ganska spännande när de andra fann ut vad hon egentligen är.
Det finns så många orättvisheter mot henne i boken. Oftast tyckte jag bara synd om henne. Allt hon ville var bara att leva i samhället, att vara en bra person och att hjälpa andra. Hennes "adoptivfar" älskade henne så mycket, det syntes verkligen. Han var en lika osjälvisk person som Hirka, fast han verkade att inte tycka så mycket om folk.

Jag visste att nånting var fel med rådet redan från början. Det är oftast så i fantasy genren. Men jag tyckte ändå om hur författarinnan satte detta i verket. Urd var en intressant karaktär, precis som Ilume och Ramoja.

Stil: Siri Pettersen berättar på ett spännandet sätt, men efter ungefär 60 sidor blev jag tvungen att låta boken ligga ett tag. Det var bara så att den svenska utgavan som jag äger är en stor pocketbok och ganska tjock. Jag kunde inte ta boken med mig så ofta som jag ville, tyvärr. Dessutom läste jag boken för min MA uppsats och för detta måste jag antecknar mycket och använda post-its och läsa boken i lugn och fred. När jag äntligen fick mer tid att läsa den hemma, dröjde det ändå ganska länge tills jag avslutade den. Det vill säga, berättelsen är spännande, men man behöver mycket tid för  hela boken.

Jag kan inte säga så mycket om språkstilen därför att jag läste den svenska översättningen. Jag kan faktisk läsa norska men det tar jättelänge, så om jag hade gjort det vore jag ännu inte färdig med boken. Men svenska är inte så långt bort från norska, alltså finns det förmodligen ingen stor skillnad.

Min slutsats: Nästa gången jag kommer till Sverige ska jag i alla fall köpa del 2 och 3 i serien! Vad synd att boken har inte än blivit översättad till fler språk som engelska eller tyska. Jag är helt säkert att det skulle bli en ännu större succé!

Min värdering: 4/5 knappar

Monday, 7 August 2017

{German} Ewigkeitsgefüge - Laura Labas

Ein Urban-Fantasy-Roman, der besser sein könnte.

Für Fans von: City of Bones - Cassandra Clare, Angelfall - Susan Ee
Veröffentlichung: 2017
ISBN: 3959912978
Seiten: 310
Goodreads

Klappentext: »Er war ein Gott, der keiner sein wollte.«

In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.



Meinung
Cover: Das Cover gefällt mir, wie die meisten von diesem Verlag, wirklich ausgesprochen gut. Was der Ausschnitt der Astronomischen Uhr in Prag da soll, verstehe ich aber nicht. Die Geschichte spielt nicht in Prag, noch hat sie etwas mit Prag oder der Uhr zu tun.

Inhalt: Der Plot hat mich leider überhaupt nicht interessiert. Da war kein Mitfiebern, keine großen Überraschungen und nur sehr wenig Originalität. Vielleicht lese ich einfach zu viel im Urban Fantasy Genre, weshalb es mir vorkommt, als hätte ich das alles schon mal irgendwo gesehen.

Die Charaktere sind mir nicht gerade sympathisch und die Charaktere, die unsympathisch sein sollen, sind einfach schlecht gemacht. Es sind Bösewichte vom Typ Ich-bin-böse-weil-ich-böse-bin.
Gleich am Anfang werden ein Haufen Charaktere vorgestellt, nur damit sie im nächsten Kapitel umgebracht werden oder spätestens ein paar Kapitel darauf sterben.
Ace und Tristan konnte ich zwischendurch nur schlecht auseinanderhalten. Wahrscheinlich, weil sie beide perfekt aussehen und perfekt sind und mir das große Kotzen bei der Vorstellung kommt.

Bei den Büchern vom Drachenmond Verlag geht es mir meistens so, dass ich die Idee mag und der Anfang ganz gut ist, aber dann geht es steil bergab. Hier war es so, dass mich die Geschichte von Beginn an nicht mitgerissen hat. Sie ist zumindest nicht schlimmer geworden.
Das erste Kapitel ist voll von Info-Dumping und hätte es die Übersicht auf der ersten Seite nicht gegeben, wäre das ganze Buch sehr verwirrend.
Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob wirklich drei verschiedene Organisationen notwendig sind, noch dazu, wenn sie so schlecht vernetzt sind. Lydia stellt immer wieder fest, wie wenig sie über die anderen Organisationen (hab ihre Namen schon vergessen) weiß, sodass ich mich frage, was sie überhaupt weiß. Oft raucht ihr der Schädel (das steht wirklich mehrmals so im Buch) bei den einfachsten Erklärungen.

Schreibstil: Die Autorin hat einen eher mittelmäßigen Schreibstil und daran könnte sie wirklich arbeiten. Sie muss noch lernen, wie man Spannung aufbaut und eine Geschichte interessant erzählt. Dann wird es auch für den Leser angenehmer.
Außerdem scheint mir das Lektorat und Korrektorat nicht sonderlich genau gewesen sein. Da gibt es ganze Absätze, die schöner formuliert sein könnten und Tippfehler findet man auch ständig.

Für meinen Geschmack gab es hier viel zu viele Strichpunkte, fast in jedem Kapitel einen. Eigentlich sollte man diese vermeiden, vor allem in Prosa-Texten. Aber ich weiß, manche Leute fühlen sich besonders intelligent, wenn sie Strichpunkte verwenden. Nur sollte man dann auch wissen, wie das richtig geht. Was auf Laura Labas nicht zutrifft.

Mein Fazit: Uninteressanter Plot und langweilige Charaktere.

Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe

Monday, 31 July 2017

{German} Whisper - Isabel Abedi

Geisterhafte Mystery in einem kleinen Dorf.

Für Fans von: Die letzte Nach - Isabel Abedi
Veröffentlichung: 2005
ISBN3401053698 
Seiten: 275
Goodreads

KlappentextEine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...
Nicht nur von einem geheimnisvollen Haus, auch von einem nie geklärten Mord, von menschlichen Leidenschaften und einer großen Liebe erzählt Isabel Abedi in "Whisper". Meisterhaft versteht es die Erfolgsautorin ihre Leser in eine mysteriöse, kaum auszuhaltende Spannung zu versetzen. Nicht ohne Grund ist "Whisper" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und von der Presse hoch gelobt worden. Ein ungewöhnliches und großartiges Buch.


Meinung
Cover: Was der fallende Edelstein da soll, versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Ich mag diese Schlichtheit, nur die Schriftart gefällt mir nicht ganz. Der Titel bezieht sich auf das Haus, das die Hauptfigur Noa so nennt, aber bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum sie den Namen passend findet.

Inhalt: Die Handlung von Whisper hat mich stark an Die Längste Nacht erinnert, Isabel Abedis neuesten Roman. Es gibt viele Parallelen: Ein Mädchen kommt neu in ein Dorf, wo es bald auf ein dunkles Geheimnis stößt. Es geht um einen ungeklärten Mord, bei dem ein ungewöhnliches Mädchen umgebracht wurde, in dessen Schatten die neugierige Protagonistin steht. An ihrer Seite steht ein (natürlich) gut aussehender Kerl, in den sie sich verliebt. Die Dorfbewohner verhalten sich verdächtig, jeder scheint etwas zu wissen, keiner will aber etwas verraten. Unbekannte Verwandtschaftsverhältnisse werden aufgedeckt. Hier hat die Protagonistin Höhenangst, dort hat sie Angst vor dem Fallen. Ein VW-Bus kommt auch in beiden Büchern vor.
Hätte ich vorher nicht Die Längste Nacht gelesen, hätte mir Whisper vielleicht ein bisschen besser gefallen. Wobei es mir umgekehrt nicht anders gegangen wäre.

Selbstverständlich hat Whisper auch viel Neues zu bieten, sonst hätte ich es nicht gelesen. Ich mochte die Idee mit dem Geist, der mit Noa und David mittels Gläserrücken kommuniziert. Die Tagebucheinträge am Anfang jedes Kapitels haben auch hervorragend dazugepasst. Sie hatten fast immer eine Gemeinsamkeit mit der Handlung in der Gegenwart, und wenn es nur das Wetter war.

Die Protagonistin Noa war mir gleich sympathisch. Sie hat eine selbstbewusste Art, mag es aber nicht - im Gegensatz zu ihrer Mutter - im Rampenlicht zu stehen. Außerdem ist sie abenteuerlustig und neugierig, was die Handlung schnell vorantreibt. Fotografie ist ihre Leidenschaft und die Autorin scheint hierbei gut recherchiert zu haben.
Ihre Mutter Kat ist auch eine ganz besondere Figur, so ganz anders als Noa, aber sie haben mehr gemeinsam als ihnen beiden lieb ist.
Alle Charaktere hatten schon vor Beginn des Romans eine Vergangenheit, was wirklich toll miteingebunden wurde. Dadurch wirkten sie besonders realitätsnah.

Schreibstil: Isabel Abedis Stil hat mich schon in Die Längste Nacht begeistert. Ihr gelingt es meisterlich, ein Bild zu malen, das man ganz klar vor sich sieht.

Bis zum Schluss hatte ich wirklich keine Ahnung wer der*die Mörder*in ist. Wobei ich die endgültige Auflösung dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen fand.
Es gibt nicht ein zähes Kapitel oder einen überflüssigen Satz. Die Spannung wird immer beibehalten und ich konnte das Buch wieder einmal kaum aus der Hand legen.
Nur leider kann die Autorin nicht das Selbe und das Gleiche auseinander halten.

Mein Fazit: Ich hoffe, dass sich in Isabel Abedis anderen Büchern nicht auch so ein Handlungsmuster abzeichnet, denn ich werde sie bestimmt alle lesen!

Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe

{English} The Girl of Fire and Thorns (Fire and Thorns #1) - Rae Carson

Mediocre Fantasy novel with a Mary Sue as a main character.

For fans of: Snow Like Ashes - Sara Raasch, Grave Mercy - Robin LaFevers
Publication: 2011
ISBN: 006202650X
Pages: 423
Goodreads

BlurbOnce a century, one person is chosen for greatness. Elisa is the chosen one. But she is also the younger of two princesses. The one who has never done anything remarkable, and can't see how she ever will. Now, on her sixteenth birthday, she has become the secret wife of a handsome and worldly king—a king whose country is in turmoil. A king who needs her to be the chosen one, not a failure of a princess.

And he's not the only one who seeks her. Savage enemies, seething with dark magic, are hunting her. A daring, determined revolutionary thinks she could be his people's savior. Soon it is not just her life, but her very heart that is at stake.

Elisa could be everything to those who need her most. If the prophecy is fulfilled. If she finds the power deep within herself. If she doesn't die young. Most of the chosen do.




Opinion
Cover: There is just too much going on here. The colours go well together, but there's all this greenery, the stone and - since it's a YA-novel - it has to have a face on it. Of course.
I've seen the old cover and it has a white-washed, skinny girl on it. Ew! So yeah, this book definitely needs a new cover!

Content: I found the idea with the Godstone a little weird. Different, but weird. I mean, it sits in the main characters navel and she doesn't really know what being the bearer of it really means. No one actually does.
I also don't like this chosen-one-trope, but it surprisingly didn't bother me that much here.

At first, Elisa annoyed me so much. I thought, noooooo not yet another stupid first person-narrator. During the first third of the book I was so close to quitting. Elisa was the dictionary definition of a wallflower: insecure, lacking self-esteem and hating her own body, because she is a little chubby. Believe me, there is a lot of fat-shaming going on. Another reason why I almost dumped it.
But then I remembered how many people liked this book and the rest of the series. So I thought, there had to be at least one good thing about it. Surprisingly, it really got better. Elisa underwent a lot of character developement. She learned to love her body as it is, became less naive and a lot stronger. This is why this book isn't a complete mess.

The characters are unfortunately quite flat though, even Elisa. I sometimes had a hard time imagining them. They were once intruduced and discribed and that was it. Not very memorable.
And I didn't really care about them. The death of that one person I won't name because of spoilers, didn't touch me at all.
I was surprised by Cosmé though. I didn't expect her to become friends with Elisa at all!
Then there's the king, ugh. First he didn't want to tell anyone that they're married and then he also has a mistress. He's like that douchbag boyfriend that I would tell every girl to run from.

Religion played a much larger role in this novel than I'm used to in this genre. Elisa is a very faithful person, she prays a lot, but she also has her doubts. In fact, there is quite a lot of praying going on here and it gets just annoying after a while.

Writing Style: The writing was quite okay, but the plot was messy. There is a lot going on: kidnappings, fights, desert storms, intrigues, dramatic reveals and so on. You get the whole package in just a bit more than 400 pages. You don't have to read the book to know that this is simply too much. A little less drama and the whole story would have been better. In fact, it sometimes felt as if it hasn't been plotted very thoroughly.

The magic system could have been better, more detailed. This way it only seems very lazy. So much is just explained by being God's will or that he knows everything. Well, even the characters in the book don't seem to know much about how the magic works. Except for the villains, who are - how could it be any different - those sort of villains that are only evil because they are evil. Not very original.

My conclusion: I heard the other two books in this trilogy are way better, so I'll give it another shot.

My rating: 3/5 Buttons

{German} Die Worte der Weißen Königin - Antonia Michaelis

Die herzergreifende Geschichte eines Jungen, der so gerne ein Adler sein möchte.

Für Fans von: Bröderna lejonhjärta - Astrid Lindgren, Tintenherz - Cornelia Funke
Veröffentlichung: 2011
ISBN: 3789142913
Seiten: 272
Goodreads

KlappentextNiemanden beneidet Lion mehr als die Seeadler, wenn er sie beobachtet, wie sie hoch am Himmel kreisen, so frei und glücklich. Bei ihm zu Hause in dem Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel, auf das man neidisch sein könnte. Immer häufiger verwandelt sein Vater sich im Alkoholrausch in den gewalttätigen schwarzen König, der Lion misshandelt. Als er es nicht mehr aushält, flüchtet Lion in den Wald zu den Adlern. Doch das Leben dort ist hart und immer wieder denkt Lion an die weiße Königin, die alte Frau, die ihm einst so wunderbar vorgelesen hat. Durch sie hat er den Zauber der Worte, ihre Wärme und Kraft entdeckt Antonia Michaelis erzählt eine tief berührende Geschichte über familiäre Gewalt und die Kraft, sich zu befreien Eine sprachlich brillante Hommage an die Macht der Worte und der Fantasie.


Meinung
Cover: Es ist eher schlicht gehalten, was gut zur Stimmung im Buch und dem Stil der Autorin passt. Nimmt man den Schutzumschlag ab, ist der Ast noch da, der Junge aber nicht mehr. Auch die Umrisse des Adlers auf der Rückseite verschwinden auf diese Weise.

Inhalt: Lions Kindheit ist keine leichte. An seine Mutter kann er sich kaum erinnern und sein Vater distanziert sich mehr und mehr. Als er seinen Job verliert, fängt er zu trinken an und verwandelt sich - in Lions Augen - in den schwarzen König. Dann schlägt er Lion auch, fügt ihm furchtbare Verletzungen zu.
Nur zwei Personen geben ihm Kraft: Einerseits ist da eine ältere Dame, die Lion die weiße Königin nennt und die einmal pro Woche in der Kirche Geschichten vorliest. Andererseits ist da auch Olin, Lions Schwester, die ganz allein seiner Einbildung entsprungen ist. Aber dank der weißen Königin hat er ein Ziel vor Augen und Olin ist so etwas wie sein Gewissen und seine Motivation.
Dann ist da natürlich Rikikikri der Seeadler. Mit seiner Zähmung bekommt Lion eine Aufgabe und auch einen Freund, der ihn beschützt.

Ich habe sehr mit Leon mitgelitten, aber manchmal war es auch ein bisschen frustrierend. Da wäre ich wie Olin gerne neben ihm gestanden und hätte ihn angebrüllt, dass er endlich etwas tun soll, dass er weglaufen soll oder sich wehren soll.
Dann begegnet er auch mehrere Male dem Jungen mit dem MP3-Player und fragt ihn nie, wie die weiße Königin heißt, daran denkt er nicht mal.

Obwohl er Angst vor dem schwarzen König hat, will er ihn nicht kampflos aufgeben. Er weiß, dass sein Vater irgendwo in diesem brutalen, hasserfüllten Körper steckt. Er begegnet ihm nicht mit Wut und noch mehr Hass, sondern mit Liebe. Das fand ich wirklich schön.
Am Ende musste ich beinahe weinen, ja, es hat mir fast das Herz zerrissen.

Schreibstil: Das Buch hat einen sehr ernsten, aber irgendwie auch poetischen Ton. Wir erleben die Handlung aus Lions Sicht, was - wie ich finde - sehr realistisch dargestellt ist.

Es geht vorrangig um die Macht der Worte und auch die Vorstellungskraft. Oft war ich mir nicht sicher, wie viel davon echt ist und wie viel Lion sich einbildet. Das wird auch nicht aufgelöst, bis auf Olin, die außer Lion niemand sehen kann. Aber was echt ist und was nicht, das spielt gar keine Rolle, weil alles wunderbar harmonisiert. Man braucht sich einfach nur zurücklehnen und kann das Buch auf sich einwirken lassen, ohne großartig darüber nachzudenken.

Von Antonia Michaelis kannte ich vor diesem Roman noch gar nichts, habe auch noch nie etwas von ihr gehört. Das Buch habe ich zufällig bei Tedi gefunden und da es nur 2€ gekostet hat, habe ich es mitgenommen. Ich wurde nicht enttäuscht! Von dieser Autorin werde ich in Zukunft sicher noch mehr lesen!

Mein Fazit: Kein Buch, das man einfach so unterwegs liest. Das sollte man wirklich in Ruhe tun und sich Zeit dafür nehmen!

Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe

Thursday, 27 July 2017

{German} Der Pakt (Feuer & Glas #1) - Brigitte Riebe

Ein mystisches Abenteuer im mittelalterlichen Venedig

Für Fans von: Herr der Diebe - Cornelia Funke, Die Fließende Königin - Kai Meyer, Der Kuss der Russalka - Nina Blazon
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3453267389
Seiten: 384
Goodreads

Klappentext: Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält...
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit...



Meinung
Cover: Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Gesichtern auf Buchumschlägen und hier geht es mir nicht anders. Die Person hier hat zwar rote Haare, aber im Buch wird beschrieben, dass Milla Locken hat. Das sind höchstens Wellen.
Und warum ist sie so stark geschminkt? Wir befinden uns im 16. Jahrhundert, noch dazu lebt Milla in sehr einfachen Verhältnissen. Dass sie sich Make-Up leisten kann, bezweifle ich stark.
Allein am Cover erkennt man nicht, in welcher Zeit das Buch spielt. Normalerweise sieht man sofort am Cover, zu welchem Genre die Bücher gehören.

Inhalt: Eigentlich passiert in diesem Buch nicht viel, obwohl es so lang ist. Mitunter ist es wirklich zäh wie Kaugummi und vieles wiederholt sich. Hätte man es um hundert Seiten gekürzt, wäre es wirklich spannender gewesen.

Die Hälfte des Romans läuft Milla nur durch die Gegend, kommt es mir vor. Oft rennt sie von einem Ort weg und dann gleich wieder zurück. Außerdem will sie immer überall alleine reinrennen, obwohl Luca ihr seine Hilfe anbietet und dann wird sie doch wieder nur entführt, gefesselt oder betäubt. Als ob sie nicht daraus lernen würde.
Generell fiel es mir schwer, mich mit den Figuren zu identifizieren, vor allem mit Milla. Sie ist stur, aber die nervige Art von stur. Trotzig sein kann sie wie ein Kind und sie scheint nie richtig zu wissen, was sie will.
Was sie so toll an Luca findet, erschließt sich mir nicht ganz. Außer dass er natürlich wunderschln ist, wie es sich für den Love Interest der Hauptfigur gehört *kotz*. Man erfährt so gut wie nichts über ihn oder seine Interessen. Nun, das wissen wir auch nicht von Milla, außer dass sie von ihrem Vater das Glasblasen gelernt hat. Aber arbeitet sie gerne in der Taverne oder würde sie nicht lieber etwas ganz anderes machen?

Marco hätte ein viel interessanterer Charakter sein können, so ein zwielichtiger Typ, der weder richtig gut noch böse ist. In seiner Position hätte das gut der Fall sein können. Aber dem ist Brigitte Riebe nicht nachgegangen, sondern hat aus ihm einen Langweiler gemacht, der Milla hinterherrennt wie ein Hund.

Die ganze Sache mit dem Vater und der Gondel war mehr als mysteriös. Hätte der Vater sich ein bisschen genauer ausgedrückt, wäre die Sache viel einfacher gewesen. Das Rätsel ist viel zu schwammig. Das hätte, wie Milla festgestellt hat, so ziemlich alles sein können.
Im Allgemeinen fällt Milla Vieles durch Zufall in die Hände und Luca taucht immer genau da auf, wo Milla ihn braucht oder sie ihn eben nicht braucht. Dass das vielleicht zu seinen Fähigkeiten gehört, wird nicht erwähnt.
Die Legende an sich ist auch etwas seicht. Da hätte die Autorin wirklich etwas mehr Aufwand in das Worldbuilding stecken können.

Schreibstil: Ich hatte nur selten das Gefühl, einen historischen Roman zu lesen. Die paar eingestreuten, alten Wörter haben daran nichts ändern können. Woran genau es lag, kann ich leider nicht benennen. Oft musste ich nach hinten zum Glossar blättern, was wirklich nervig ist. Wenn ein potentiell schwieriger Begriff das erste Mal aufkommt, sollte er kurz erklärt werden. Begegne ich diesem später nochmal, dann ist es tatsächlich praktisch, wenn ich nachschlagen kann.
In Venedig war ich schon oft, aber die Autorin schafft es einfach nicht, das Feeling richtig rüber zu bringen. Ihre Bemühungen sind manchmal fast krampfhaft. Außerdem beschreibt sie fast nur bekannte Sehenswürdigkeiten, was ich wirklich schade finde. Denn so sieht man die touristische (wenn auch historisch-touristische) Seite der Stadt und nicht, wie Venedig wirklich ist bzw. war.

Die Formulierungen sind oft sperrig, wollen nicht ineinander fließen. Das stört einfach beim Lesen. Die Autorin verwendet Ausrufezeichen geradezu inflationär. Manchmal schreien die Figuren oder rufen sich etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen.
Davon abgesehen sind die Kapitel viel zu lang, im Schnitt 20-30 Seiten oder sogar mehr. Das verleitet einfach nicht, nochmal schnell ein Kapitel zu lesen. Oft hat es mich einiges an Überwindung gekostet, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.

Mein Fazit: Die Light-Version eines historischen Fantasy-Romans. Kann man lesen, muss man nicht.

Meine Bewertung: 3/5 Knöpfe

{German} Die Verratenen (Die Verratenen #1) Ursula Poznanski

Spannende Dystopie aus der Feder einer österreichischen Autorin.

Für Fans von: Divergent - Veronica Roth, Legend - Marie Lu, The 5th Wave - Rick Yancey, The Darkest Minds - Alexandra Bracken
Veröffentlichung: 2012
ISBN: 3785575467
Seiten: 464
Goodreads

Klappentext: Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.


Meinung
Cover: Der Stil ist schlicht, ein wenig futuristisch, würde ich beinahe sagen, und harmoniert wunderbar mit dem abgebildeten Kastanienblatt. Das sagt auch schon viel über den Inhalt des Buches aus.

Inhalt: Da ich eher englische als deutsche Bücher lese und dieses Buch noch dazu aus Österreich kommt, habe ich mich sehr über diese Abwechslung gefreut. Die meisten Dystopien, die ich bisher gelesen habe, spielen in Amerika und sind nur darauf fokussiert. Wie ich schon in meinem Beitrag über Dystopien geschrieben habe, fragte ich mich dann immer: Was machen die in Europa? Sitzen die da einfach und sagen: "He, in Amerika lassen die wieder Kinder sich gegenseitig umbringen. Sollen wir was unternehmen?" - "Ach nee, solange sie uns in Ruhe lassen..."

Ich finde es daher toll, dass das Buch in Mitteleuropa spielt, zumindest nehme ich das an. Es gibt immerhin eine Sphäre die Vienna 2 heißt. Was sicher interessant wäre, ist eine Karte, auf der man sieht wo die Handlung spielt. Vielleicht ist irgendwas davon sogar in meiner Nähe (;
Jedenfalls kann Ursula Poznanski sehr wohl mit den Suzanne Collinses und Veronica Roths da draußen mithalten.

Die Charaktere sind leider etwas seicht geraten, bis auf Ria. Was vielleicht daran liegt, dass alles aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber selbst da kann man den Nebencharakteren mehr Tiefe verleihen.
Ihre Beziehung zu Aureljo hat mich ein wenig verwirrt. Also, sie sind zusammen, aber irgendwie ist da keine Romantik. Er ist einfach ihr Freund. Da habe ich zwischen Ria und Sandor schon mehr knisternde Spannung erkannt. Eigentlich stört es mich gar nicht, dass es hier keine große Romanze gab. Das ist in den meisten Fällen sowieso überflüssig oder nicht gut ausgeführt.

Bis zuletzt war es wirklich spannend, wer denn nun der Verräter unter den Verratenen ist. Ich hätte es wirklich allen zugetraut, sogar Ria. Ja, und das obwohl sie die Ich-Erzählerin ist. Es hätte ja etwas in Richtung Der Kameramörder von Thomas Glavinic sein können.

Schreibstil: Ursula Poznanski schreibt sehr schlicht und unausgeschmückt, was wirklich gut zum Inhalt passt. Das Erzähltempo ist gerade richtig, sodass es nicht langweilig wird. Trotzdem hat es am Anfang ein wenig gedauert, bis ich in das Buch hineingefunden habe.

Obwohl wir viel über die Welt (oder vielmehr Welten), in der die Charaktere leben, erfahren, bleibt vieles doch noch im Dunkeln. Sehr mysteriös und das lädt auf jeden Fall dazu ein, auch noch die anderen beiden Teile zu lesen. Was ich bei Gelegenheit ganz sicher tun werde.

Mein Fazit: Obwohl ich kein Fan von Dystopien bin, konnte mich diese doch begeistern. Das sagt also schon viel über dieses Buch aus.

Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe

{German} Die Längste Nacht - Isabel Abedi

Mystery ganz ohne Fantasy

Für Fans von: Pretty Little Liars - Sara Shepard
Veröffentlichung: 2016
ISBN: 3401061895
Seiten: 400
Goodreads

Klappentext: Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht.


Meinung
Cover: Was man auf dem Bild nicht erkennen kann, ist, dass das Profil des Mädchens, das an einen Scherenschnitt erinnert, tatsächlich ausgeschnitten ist und das Gelb des Einbandes durchblicken lässt. Ich habe das Buch gebraucht gekauft, in sehr gutem Zustand, bin aber verwundert, dass von diesem Ausschnitt nichts aufgerissen war, weil das oft das erste ist, das kaputt wird.
Vor dem Lesen dachte ich, dass das Buch mehr mit Feuer zu tun haben würde. Die Längste Nacht passt auch irgendwie nicht zum Sommer, in dem das Buch spielt, weil da die Nächte eigentlich kurz sind. Am Ende ergibt zumindest der Titel Sinn.

Inhalt: Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einer Lesung von Isabel Abedi war, die eben dieses Werk vorgestellt hat. Davor habe ich noch nie ein Buch von ihr gelesen, habe aber von ihr gehört und weil ich Zeit hatte und neugierig war, bin ich hingegangen. Sie hat mehrere Stellen aus den ersten Kapiteln vorgelesen, die mein Interesse geweckt haben. Leider hatte ich kein Bargeld mehr dabei und konnte es mir nicht gleich kaufen und signieren lassen. Außerdem war die Schlange wahnsinnig lange. Im Großen und Ganzen nicht weiter schlimm.
Es hat dann doch noch einige Zeit gedauert, bis ich es gelesen habe, aber es war ganz gut, dass ich es mir für den Sommer aufgehoben habe. Dafür habe ich nur einen halben Tag gebraucht.

Angefangen hat es wie ein Roadtrip, quer durch Europa. Obwohl noch mehr Aufenthalte angekündigt sind, bleiben Vita und ihre beiden Freunde in Italien hängen. Besonders die Atmosphäre am Anfang hat mir sehr gut gefallen. Die drei haben die Schule abgeschlossen und nun steht ihnen die Welt offen. Dann ist da auch noch dieses mysteriöse Manuskript und die ungewöhnliche Beziehung zwischen Vita und ihren Eltern.

Was mir mitunter ein bisschen zu viel wurde, war das ganze Drama rund um Vitas Schwester. Natürlich ist das der zentrale Punkt der Geschichte, aber durch die ganzen Erzählungen wird sie auf ein Podest gehoben, als wäre sie ein Übermensch.
Mitunter ist es etwas eintönig, da Vita Vieles nur erzählt bekommt, was es über ihre Schwester zu wissen gibt. Besser wäre es gewesen, wenn Vita mehr von sich aus entdeckt hätte. Ansonsten fand ich das Rätsel rund um den Tod der Schwester sehr spannend, nur der letztendliche Grund kam mir fast schon zu banal vor.

Die Romanze war meiner Meinung nach nicht nötig. Es ist offensichtlich, dass die beiden ein Paar werden, gleich in dem Moment, in dem sie sich treffen. Wenn ein Junge auftaucht, der "so aussieht, als wäre er ein paar Jahre älter" als die weibliche Protagonistin, sollte das wirklich niemanden mehr überraschen. Isabel Abedi kann zwar spannend schreiben, aber die große Romantikerin scheint sie nicht zu sein. Ohne diese Liebesgeschichte wäre das Buch vielleicht etwas kürzer gewesen, aber das hätte mich nicht gestört.

Schreibstil: Isabel Abedi hat einen ganz eigenen Schreibstil. Jedes Wort scheint mit Bedacht gewählt worden zu sein und keines ist überflüssig. Sie beschreibt alles so lebendig, als wäre man selbst dort. Dabei baut sie auf alle Sinneseindrücke auf, ja, ich konnte das köstliche Essen beinahe schmecken und fast die Hitze auf meiner Haut spüren. Gut, an dem Tag war es auch wirklich heiß, aber das italienische Klima ist noch einmal anders. Hätte ich den Urlaub nach Italien nicht schon gebucht gehabt, hätte ich es nach diesem Buch bestimmt gemacht!

Toll ist es auch, dass die Autorin nicht irgendeine bekannte Großstadt als Schauplatz gewählt hat, sondern einen kleinen Ort, den es eigentlich gar nicht gibt. Aber jede_r kennt so ein Dorf in Italien und selbst wenn nicht, fühlt man sich sofort dorthin versetzt.

Mein Fazit: Ein spannender Roman, der sich schnell und flüssig lesen lässt.

Meine Bewertung: 4/5 Knöpfe

{English} Fire Study (Study #3) - Maria V. Snyder

(Zwischenüberschrift)

Review of part 1: Poison Study
Review of part 2: Magic Study

For fans of: Thrones of Glass - Sarah J. Maas, His Fair Assassin - Robin LaFevers
Publication: 2008
ISBN: 1848452411
Pages: 441
Goodreads

Blurb: The apprenticeship is over—now the real test has begun.

When word that Yelena is a Soulfinder—able to capture and release souls—spreads like wildfire, people grow uneasy. Already Yelena's unusual abilities and past have set her apart. As the Council debates Yelena's fate, she receives a disturbing message: a plot is rising against her homeland, led by a murderous sorcerer she has defeated before....

Honor sets Yelena on a path that will test the limits of her skills, and the hope of reuniting with her beloved spurs her onward. Her journey is fraught with allies, enemies, lovers and would-be assassins, each of questionable loyalty. Yelena will have but one chance to prove herself—and save the land she holds dear.




Opinion
Cover: This one is as simple as the others and I really like all of them. The title matches very well too, since fire is an important aspect here.

Content: I'm slightly disappointed. There wasn't much in here of what made me fall in love with the first book. I liked it better when the story was still set only in Ixia. Don't get me wrong, the story was still enjoyable, but it wasn't the same. The feeling of all of it was quite like the second book. Unfortunately there wasn't much new in here. Poison Study is still a special snowflake, while Fire Study is just like every High Fantasy novel ever.

I instantly liked Yelena in the first book, I wanted to be like her, but it was hard to relate to her here. So many conflicts could have been avoided, if she had just listened to others. Some scenes were really frustrating to read.
I'm still not the biggest fan of Valek and this book didn't change much. He's like the unimportant love interest from Hollywood blockbusters. Just there to support Yelena (but of course not all the time), cause drama and... well, be the love interest. Because somehow there has to be a steamy romance in all Fantasy novels. Just that it's not steamy.

The plot got confusing at some points, as if it wasn't planned through enough. I was missing the golden thread here. While I couldn't stop reading Poison Study and even Magic Study sometimes, I couldn't wait to finish Fire Study.

Writing Style: Everything felt drawn out, it was really slow in the beginning and the end. There were things that I liked, yes, but they were overshadowed by the boring parts. If the author would have increased the pacing, shortened all the lengthy parts and maybe put it into one novel with Magic Study, I'm sure it would have been much better.
There are many more books in this series, but back in 2008 Fire Study was supposed to be the conclusion of this trilogy. It is definitely missing the big BOOM that other third novels usually have.

My conclusion: Even though I'm not completely satisfied with this book, I'll continue reading the series. Just not immediately, maybe.

My rating: 3/5 Buttons

Wednesday, 26 July 2017

{English} Rebel of the Sands (Rebel of the Sands #1) - Alwyn Hamilton

On Thousand and One Night meet the Wild West

For fans of: Strange the Dreamer - Laini Taylor, Die Sturmkönige - Kai Meyer
Publication: 2016
ISBN: 0571325254
Pages: 358
Goodreads

Blurb: "Tell me that and we'll go. Right now. Save ourselves and leave this place to burn. Tell me that's how you want your story to go and we'll write it straight across the sand."

Dustwalk is an unforgiving, dead-end town. It's not the place to be poor or orphaned or female. And yet Amani Al'Hiza must call it 'home'. Amani wants to escape and see the world she's heard about in campfire stories. Then a foreigner with no name turns up, and with him she has the chance to run.
But the desert plains are full of dangerous magic. The Sultan's army is on the rise and Amani is soon caught at the heart of a fearless rebellion...
An epic story of swirling desert sands, love, magic and Revolution.


Opinion
Cover: You can't tell it from the photo, but the parts that are beige here are actually gold. It's both simple and magical, which is why I love it.
I coincidentally came across the german cover and was shocked. They absolutely white-washed Amani. Disgusting!

Content: As I wrote above, it's a mix of One Thousand and One Night and a Western. It's set in an oriental environment, at the edge of the desert, but has trains, guns and sharpshooters. That mix goes together surprisingly well.
The desert is swarming full of monsters and magical beasts, like Buraqi horses that can change into sand storms.

Women don't have much to say in this country, which is why Amani often dresses up as a boy. She lives a poor and simple life and dreams of fleeing from it.
There is a lot she has to figure out for herself, because in the begining she doesn't quite know what to do with her life. Only that she doesn't want to stay in Dustwalk and get to her aunt. But nothing goes as plannend and Amani has to change her route more than once.

Writing Style: I instantly liked Amani. She is a real fighter and doesn't give up. Even though her situation doesn't seem very hopeful to begin with. There's some relly good chemistry between her and Jin.
I like that she's not the selfless heroine, who only thinks about saving and protecting others. Probably because there's hardly anyone left. She fights for her dreams and hopes and never looks back, though she feels guilty sometimes.

The story has a lot of character developement, showing the world it is set in and just the right amount of action. The pacing is very balanced, which is probably why it doesn't get boring. The author's writing style is not too poetic, but that doesn't matter. No word seems like it is redundant.
The quote on the back is great, though my favourite is: Fire doesn't know good from evil any more than a bullet does.

My conclusion: Defintely a must-read!

My rating: 5/5 Buttons